THEMIS Law BLOG

Seit 2016 haben wir regelmäßig zum neuen Kulturgutschutzgesetz informiert. Wir haben dieses Informationsangebot nun ausgebaut.

Unter www.themislaw.deveröffentlichen wir aktuelle und interessante Beiträge aus eigener Werkstatt oder von externen Autoren zu den Themen

Schauen Sie doch mal vorbei!

Wir wünschen Ihnen eine gewinnbringende Lektüre!

www.themislaw.de

 

Aktueller Beitrag von RA DR. Hannes Hartung in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) in der

Schwerpunktsausgabe zu Literatur, Kunst und Recht vom 05.03.2020

Die schwelende und noch immer nicht gelöste Raubkunst- debatte bewegt spätestens seit dem Schwabinger Kunstfund der Sammlung Gurlitt die Gemüter.

Erst im Dezember 2019 ist eine neue Handreichung zum Umgang mit Raubkunst in Deutschland in dritter Auflage erschienen.

RA DR. Hartung beleuchtet die Handreichung und geht der Frage nach, ob sie – als bloße Empfehlung – zu einer Lösung der Herausforderungen in Deutschland ausreicht.

Die Fortschritte in der Provenienzforschung in Deutschland sind beeindruckend. Das Recht hinkt dem leider weit hinterher, obwohl die Politik bereits seit 2002

vom Bundesrat im Rahmen der großen Schuldrechtsreform aufgerufen ist, hier Sonderregeln vor allem im Bereich der Verjährung zu schaffen.

 

Sie können den Artikel von RA Dr. Hartung hier abrufen und lesen (Deep Link zur NJW/ CHBeck)

 

Für KollegInnen hier die Fundstelle: Hartung NJW 2020 vom 5. März 2020, S. 718-721

 

 

 

HashtagRaubkunst HashtagNJW HashtagHandreichung HashtagKunstrecht Hashtaggerechteundfaire HashtagLösung HashtagGurlitt HashtagWiedergutmachung

Kunstrecht: Themis Hartung & Partner eröffnet zweiten Standort in Berlin

Die auf die Beratung im Umfeld von Kunst, Kultur und Medien spezialisierte Münchner Kanzlei Themis Hartung & Partner hat im Januar einen Standort in Berlin eröffnet. Die Büroleitung übernahm Konstantin von Reden-Lütcken (47), der als Equity-Partner zu Themis kam und zuvor in eigener Kanzlei tätig war.

Reden-Lütcken_Konstantin_von

Konstantin von Reden-Lütcken

Von Reden-Lütcken ist neben seinem Fokus auf das Urhebermedienrecht auch auf die Beratung zu strafrechtlichen Themen sowie zu Compliance im Kapitalmarkt spezialisiert. Seit 20 Jahren ist er als Anwalt tätig und hatte unter anderem bei Thomsen Partner und der früheren Kanzlei Eggers Malmendier gearbeitet. Neben von Reden-Lütcken berät von Berlin aus noch ein Counsel für Themis. In der Hauptstadt ist die Kanzlei unter anderem wegen ihres Kontakts zum Deutschen Schauspielverband bekannt.

Gründungs- und Namenspartner Dr. Hannes Hartung hat von München aus sein deutschlandweites Beratungsgeschäft im Kunst- und Kulturgutschutzrecht aufgebaut, wozu er Künstler, Auktionshäuser und Sammler seit vielen Jahren berät. Auch an ihrem Hauptstandort ist die Kanzlei zuletzt mit zwei Associates auf insgesamt fünf Berufsträger gewachsen. Neben Hartung berät vor Ort noch Maria Markatou auf Partnerebene. (Martin Ströder)

Diesen Artikel finden Sie unter : https://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/nachrichtkanzleien/2020/02/kunstrecht-themis-hartung-partner-eroeffnet-zweiten-standort-in-berlin

Art market view 2020: Dr. Hannes Hartung and Franziska Stalleicken

Permanent link:

Art market view 2020: Dr. Hannes Hartung and Franziska Stalleicken

 

Dr. Hannes Hartung is founding partner of THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte (lawyers) in Munich. Franziska Stalleicken MLitt is senior associate at THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte.
Further info at www.themis.partners.

It is only the beginning of the year, but the art industry already faces a number of uncertainties – all thanks to Brexit.

If the European Parliament approves Britain’s withdrawal treaty, Britain will officially leave the EU on January 31st. The extent of changes to the art market after an agreed transition period largely remains subject to speculation.

While the main players in the auction house and gallery world – relying on long-standing experience of trading with third countries – will likely remain unaffected, smaller and mid-level galleries may feel a detrimental economic impact.

As Prime Minister Boris Johnson has previously pointed out: Great Britain remains part of an EU customs union, certain customs formalities are likely to be unavoidable.

While leaving the EU is likely there will be additional taxes, meaning increased expense and hassle. Some see it as an opportunity for the UK to create its own art-trade regulations, change the ‘Droit de suite’ and possibly further reduce its VAT import rates to be more competitive against China, which is at 3% import VAT and the US, at 0%. Currently, import VAT in England is 5 % – the lowest rate allowed under EU rules – compared to Spain’s 21%.

Brexit may also enhance a recent shift towards Paris as the European art hub. Influential figures such as a White Cube director, Mathieu Paris, talk of a “Paris renaissance”, also observed with David Zwirner, White Cube, US gallery Freedman Fitzpatrick and prominent collectors Pinault & Arnault opening art spaces in Paris.

As artist Tracey Emin puts it, Paris may not replace London, but it may present a way of changing perceptions and expressing the European identity.

Berlin, too, has seen an increase in its arts sector. In 2015, 109 British citizens were naturalised in Berlin. In 2017, the number rose to 1,272, including many creative people and artists due to more-affordable rent, living costs and a better social security system. This trend may continue as, so far, the ease of movement has played a vital role in the UK’s rank as the second largest art-industry market worldwide after the US.

After all, artists are dependent on international freedom of movement and are the first to be affected when public funds for cultural projects are cut – or if the EU’s funding is frozen.