In der WELT vom 3. August 2018 schreibt RA Dr. Hannes Hartung über die Zulassung der Klage gegen die Stiftung preußischer Kulturbesitz in New York. So sehr auf den ersten Blick eine Einmischung durch amerikanische Gerichte missfallen mag, so wichtig ist es gerade in Fällen wie diesem, in welchem wie so oft die vollständige Wahrheit nicht mehr zu ermitteln ist, eine faire und gerechte Lösung zu finden. Was der Staat von Cornelius Gurlitt eingefordert hat, muss er auch selbst einhalten.

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Für Mannheimer ARTIMA hat RA Dr. Hannes Hartung einen Leifaden für die Praxis zum sachgerechten Umgang
mit Raubkunst, entartete Kunst und Beutekunst geschrieben. Er gibt eine prägnante Einführung in alle relevanten Fragestellungen
für Kunstfreunde, Kunstsammler, Museen, Versicherungen sowie am Kunstmarkt.

Sie können den Leitfaden hier herunterladen:

Herausforderungen Beutekunst Raubkunst Entartete Kunst

Im Vorwort heißt es:

Liebe Kunstfreunde,

seit dem „Schwabinger Kunstfund“ der Sammlung Gurlitt ist das Thema Raubkunst in aller Munde.
Der NS-Kunstraub betraf nach Schätzungen beinahe ein Drittel aller damals in Europa bestehenden
Kunstwerke. Viele häufi g emotional hoch aufgeladene Fälle sind bis heute ungelöst.
Dieser kleine Leitfaden soll Ihnen eine erste Orientierung zum Umgang mit Raubkunst,
entarteter Kunst und Beutekunst geben. Er wendet sich sowohl an Anspruchsteller wie auch
an die in Anspruch genommenen Personen und Institutionen.
Umfassende Transparenz und Fairness sind das Gebot der Stunde im Umgang mit diesem
sensiblen Thema. Möge Ihnen dieser Leitfaden hierzu eine erste Hilfestellung geben und die
interessierte Öffentlichkeit informieren. Dieser Leitfaden kann die qualifi zierte Beratung im Einzelfall
nicht ersetzen. Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Viel Freude und eine angeregte Lektüre wünscht herzlichst

Ihr Hannes Hartung